Mario Herger

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Woche -13: Gesucht: Marketing über Soziale Medien

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Twitter Klassische Werbekampagne: "Tue Gutes und rede darüber."

Werbekampagne in Zeiten sozialer Medien: "Tue Gutes und lass andere darüber reden."

Was macht ein junger Kleinverlag, der kaum Geld hat, aber trotzdem Aufmerksamkeit braucht, damit die Österreicher die Verkaufszahlen seines einzigen Satiremagazins in die Höhe zu bringen? Abgesehen von einem guten Heftl, muss er hart arbeiten und sich was einfallen lassen. Die klassische Variante, Anzeigen in Zeitschriften zu schalten, Plakatkampagnen zu posten und Fernsehwerbung zu senden ist schlicht und ergreifend zu einfach (und teuer). Wenn ich eine Million Euro rauspulvern kann, dann muss man schon sehr patschert gewesen sein, wenn nicht auch der letzte Würschtelstandler und Einsiedler über Rappelkopf spricht.

Wir sind nicht mit Millionen gesegnet und somit zu einer gähnend langweiligen, klassischen Kampagne verdammt, sondern wir stehen vor einer Herausforderung, an der wir wachsen und lernen können. Glücklicherweise gibt es mit der Verbreitung und der Reifung des Internet neue Möglichkeiten, die es finanzschwachen aber innovativen Werbern erlaubt, "Buzz" aufzubauen. Nämlich durch eine oft verpönte Methode einer Mund-zu-Mund-Kampagne, die heute neudeutsch "Social Media Marketing" heißt.

Zuletzt aktualisiert am Freitag, 17. Juli 2009 um 04:33
 

Woche -13 1/2: Die Covers der ersten Hefte

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Pilote - 69 Année érotiqueDas bürokratische und organisatorische Dickicht lässt nur zu rasch übersehen, dass man sich so ein Satiremagazin eigentlich wegen etwas anderem antut: künstlerisch kreativ zu sein und mit Gleichgesinnten zu verkehren (im rein beruflichen Sinne). Ein wichtiger Teil meiner Kommunikation in den letzten Tagen und Wochen (und natürlich den kommenden) fand mit Autoren und Zeichnern statt.

Insofern wird es die potentiellen Leser interessieren, das für die ersten drei Ausgaben bereits die Zeichner für das Cover und das Feature ausgewählt sind. Für Heft #1 (Erscheinungsdatum 15. Oktober 2009) wird Klaudia Wanner nicht nur das erste Cover zeichnen, sondern von Mr. Comic Harald Havas interviewt werden. Neben den zwei Seiten Interview wird Klaudia, die unter anderem für ihren Titania-Comicstrip und Jackie's Welt in der Zeitschrift Maxima bekannt ist, auf weiteren vier Seiten Werke aus ihrem Schaffen vorstellen, und die Leser über ihre Schulter schauen lassen. Und ohne zuviel verraten zu wollen: Klaudia ist auch dabei, für Rappelkopf einen Comicstrip zu entwickeln.
Zuletzt aktualisiert am Freitag, 10. Juli 2009 um 21:27
 

Woche -14: Auf Büro- und Bankensuche

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Virtual OfficeDer Notariatsakt für die Gründung der Rappelkopf Media AG ist vorbei, aber wo logieren wir vornehm? Und wichtiger: wo wollen wir die Millionengewinne parken? Auf den Jersey Islands, der Karibik oder Ischl? Bei Madoff, Meinl und Medici?

Bevor der Notar die Dokumente beim Handelsgericht einreichen kann, mussten wir ein Bankkonto eröffnen, auf dem die Aktionäre ihre Anteilsbeträge einzahlen konnten. Eine Recherche auf den Websites trennt rasch die Spreu vom Weizen, was Firmenkonten betrifft. Leider meinen viele namhafte Banken, dass sie ausser schmissigen Werbeslogans keine weiteren Informationen zu den Konditionen und inkludierten Services auf eine Website reinstellen müssen. Nur zwei von sechs per Internet durchforsteten Banken hatten schnell und leicht auffindbar Details verfügbar, die einem unbedarften Neugründer einen guten Überblick gaben. Nachdem wir Hypo NÖ, Erste Bank, Raiffeisen und Easybank wegen unzulänglicher Information, überbordendem Marketingblabla oder schlicht Unbedienbarkeit der Website schnell den Laufpass gaben, blieben BAWAG und Bank Austria übrig. Beide hatten ausreichend Details zu Firmenkonten online, wobei speziell die Bank Austria als vorbildlich zu sehen ist. Letztere bot nicht nur die obligaten Übersichtstabellen mit allen Konditionen und Preisen an, sondern führte mittels 8 Fragen den Besucher zu den relevantesten Funktionen des Firmenkontos.
Zuletzt aktualisiert am Montag, 06. Juli 2009 um 23:23
 

Woche -14 1/2: Wie funktioniert der Zeitschriftenvertrieb?

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TrafikSo mancher unserer Gründer sah sich schon beim höchstpersönlichen Zeitungsaustragen ("Die Rappelkopf-Fitnessmethode") und damit beim Schlankwerden, selbstverständlich aber führen die Verteilung der Hefte an Trafiken, Kioske, Bahnhöfe, Flughäfen und Buchhandlungen Servicedienstleister aus. In Österreich sind das unter anderem Morawa und der Pressegroßvertrieb Salzburg. Während diese beiden flächendeckend beliefern, gibt es kleinere Vertriebsorganisationen wie Medien für Med, die sich auf die Belieferung von Wartezimmern und ähnlichem mit Zeitschriften spezialisiert haben.

Wir Vorstände der Rappelkopf Media AG in Gründung, Petra und ich, waren zu einem Informationsgespräch mit Herrn Smole von der Morawa Pressevertrieb Ges.m.b.H. und Frau Henriquez von der Lesezirkel Ges.m.b.H. eingeladen. Herr Smole erklärte uns dabei im Detail den Prozess, die Dienstleistung und die Kosten der Auslieferung von Zeitschriften an die sogenannten "Point of Sales" (POS), die Verkaufsstellen.
Zuletzt aktualisiert am Donnerstag, 02. Juli 2009 um 06:31
 

Woche -15: Rappelkopf Gründungsversammlung

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Titania - (C) Klaudia WannerDie Rappelkopf Media AG hat das Licht der Welt erblickt. Der Notariatsakt mit Festlegung der Satzung, der Unterschriftenleistung durch die Gründer, der Wahl des Aufsichtsrates und der Vorstände fand heute dem 29. Juni 2009 im 4. Bezirk in Wien statt. Viele Dokumente, viele Unterschriften, konzentrierte Arbeit aber auch viel Gelächter. Nach der Eintragung beim Handelsgericht in den nächsten Tagen haben sich die schlaflosen Nächte, Emailkonversationen zwischen den Gründern und Erkundungen bei Institutionen und Experten ausgezahlt und sind die formalen Schritte getätigt, die es ermöglichen, ab Herbst diesen Jahres Österreich endlich ein Satiremagazin zu geben.

Zuletzt aktualisiert am Montag, 29. Juni 2009 um 21:46
 


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