An dieser Stelle könnte ich mich jetzt so richtig auslassen, über Geburtsdatum, Wohnort und Schuhsohlenmustervorliebe meinerseits diskutieren, Diplome herzeigen oder einen Witz erzählen. Obwohl: das interessiert doch keinen. Da tu ich lieber was g'scheiteres und erzähl' Euch, was mich antreibt.
Neben süßen Mehlspeisen, ist das besonders ein Erlebnis, das meinem Motto 'Carpe Diem' Schwung verleiht. Vor einigen Jahren starb ein Freund mit 26, in der Blüte seiner Jugend, an Knochenkrebs. Er hatte keine Möglichkeit, sein Leben auszukosten. Und mir bedeutete das, keinerlei Verzagnis zu hegen, wenn's mir mal schlecht geht. All diese Probleme sind entweder selbstverschuldet oder kann ich ohne Hilfe lösen. Was hilft das Jammern über Prüfungen, Beruf, Familie und dergl., tu was und sieh die Welt von der heiteren Seite!
So gewappnet nahm ich neben Diplom-Ingenieur und “Docteur” von der TU Wien auch noch ein fast fertiges Magisterium an der WU Wien mit. Und mein Hackbrett. Und meine Englisch, Französisch und Russisch. Und mein Interesse an Tanz und Volkskultur.
Und diese begleiten mich nun seit einigen Jahren auf meine berufliche Reise durch die Welt, von Wien beginnend über Heidelberg und gerade eben in Palo Alto / Kalifornien. Und erlauben mir - nur so nebenbei - auf eine Art zu leben, die viele Erfahrungen und Einsichten bringt.










